Spätlese trocken

Nicht mehr ganz jung – aber auf keinen Fall süß!

*** 5! *** 8. Juli 2014

Filed under: allgemein gesagt — Frau Spätlese @ 07:16

So, nun ist es so weit! Das konnte ja nicht gut gehen. Das musste ja soweit kommen.

Oh je!

Heute, auf den Tag genau nämlich, wird dieser kleine, feine Blog schon unglaubliche 5 (in Worten: Fünf!) Jahre alt. Man glaubt es kaum, wie die Zeit vergeht!

5!

20140708-115438-42878140.jpg

Das ist doch mal eine gute Gelegeneit, sich noch mal mit ein bisschen Statistik zu beschäftigen. Sozusagen die Top 5 aus 5.

Interesse?

Also gut, los gehts:

Nummer 1 – die Top 5 Beiträge:

1.1. Kaffeeklatsch mit Frau äh Mutti – ich hatte das Tässchen zu Besuch und Riesenspaß. Ehrlich!

1.2. Ein Gedicht, Ein Gedicht – o.k. das war aus den Suchanfragen ersichtlich. Und trotzdem immer wieder schön!

1.3. Weihnachtsgeschenke – da hatte es Euch das Memoboard angetan. Und Recht habt Ihr. Ich liebe es auch.

1.4. Freitagstexter – Siegerehrung – Ich gebe zu, der Applaus ist wirklich einfach Klasse!

1.5. #609060 – Da habe ich mal meine Meinung gesagt. Wenn ich ehrlich sein soll, das hätte ich viel öfter machen sollen.

 

Nummer 2 – die Top 5 Besucherländer:

2.1. Völlig klar, Deutschland. Könnte an der Sprache liegen. ;-)

2.2. Auch nicht wirklich überraschend, Österreich. Versteht man ja auch.

2.3. Schweiz. Herzlich willkommen. Aber Ihr könnt ja nicht nur Schweitzerdeutsch sondern auch anständiges Hochdeutsch. :-D

2.4. United States. Oh – aber na gut, die haben ihre Augen und Ohren eh überall.

2.5. Luxemburg. Die sind dreisprachig, die dürfen das. (Und mein Französisch ist sooo entsetzlich . . .)

Und weil es zu schön ist, gehe ich hier einfach noch ein wenig weiter. Denn im Grunde kamen die Besucher meiner Webseite einfach mal tatsächlich von ÜBERALLHER! Ehrlich.

Besucherherkunft

 

Nummer 3 – die Top 5 Referrer:

3.1. Frau Mutti. Verlinkte mich anlässlich das Tässchenbesuches und warf mich mit ihren Besucherzahlen um.

3.2. Kleine Fluchten – Tina nahm mich in ihre Blogroll auf. Ich freute mich.

3.3. Draußen nur Kännchen – Bei Caro verlinkte ich mich regelmäßig selbst für meine ’12 von 12′ Bilder. Clever, nicht wahr?

3.4. Bin im Garten – von Stefanie bekam ich das Tässchen und viele Besucher dazu. Danke dafür. :-)

3.5. Frau Tonari – nahm mich auch einfach so in ihre Blogroll auf. Danke schön *knicks*

 

Nummer 4 – die Top 5 Klicks

Meint, wo es Euch hinzog, nachdem Ihr genug von mir hattet . . . ;-)

4.1. zum Possum

4.2. zum Kinderdoc

4.3. zur Dompteuse

4.4. zu Frau Mutti zurück

4.5. ebenso zu Draußen nur Kännchen.

 

Nummer 5 – die Top 5 Kommentatoren

5.1. Susanne von Hilfe für Miranda.

5.2. Wolfram von Strempfer bloggt,

5.3. die Silberdistel von Durch Bücherstaub geblinzelt,

5.4. Frau Tonari von Frau Tonari und

5.5. die Dompteuse vom Waschbärdompteur.

 

Dafür haben wir uns alle jetzt aber einen Riesenapplaus verdankt. Danke an alle Folger, Kommentatoren, Klicker und sonstige Besucher.

Applaus

 

5 Jahre!

Und das ist dann, glaube ich, auch gut so.

 

 

 

*** Man kann ruhig blöd sein . . . *** 6. Juli 2014

Filed under: allgemein gesagt — Frau Spätlese @ 17:05

. . . man muss sich nur zu helfen wissen.

Aber der Reihe nach.

Vor einer Weile, als sich der Geburtstag des Schwiegertigers anbahnte, bot ich tragischerweise meine Hilfe an. Ich könne ja einen Kuchen backen. Dieses Chance ließ sich der Schwiegertiger nicht entgehen und wünschte sich prompt eine ‘Rharbarberbaisertorte’.

NA SUPER!

Dazu muss man jetzt Folgendes wissen. Ich versuche und kann ja Vieles. Und von diesem Vielen mache ich auch 80% meiner Meinung nach ziemlich gut. Und von diesen 80% bin ich in ungefähr 30% ziemlich perfekt. Dazu zähle ich zum Beispiel Brot backen. Brot backen, und das behaupte ich mit allem mir zur Verfügung stehenden Stolz, Brot backen kann ich perfekt. Wenn die Männer heutzutage nicht so verflixt schüchtern wären, hätte ich da bestimmt schon einige Heiratsanträge für bekommen . . .

Ähem . . . wo war ich . . . ach so:

Zu den Sachen, von denen ich glaube, dass ich sie gut kann, gehört Kuchen backen. Rührkuchen und Hefekuchen sind hier meine Spezialisierungen.
Und sicherlich habt Ihr es schon gemerkt. Rharbarberbaisertorte ist bisher von mir noch nicht erwähnt worden. Baisertorte habe ich in meinem ganzen Leben bisher nur zwei Mal versucht – und beide Male nicht hinbekommen. Ich habe auch in den fast 20 Jahren, die ich jetzt zu dieser Familie gehöre, nie, aber auch wirklich NIE über Baisertorte geredet.

Und jetzt kommt sie.

Aber wenn ich eines kann, dann kann ich kämpfen. Also sagte ich lächelnd, ohne einen Hauch von Zweifel zuzulassen, zu. Und da hatte ich den Salat.

Ich übte einmal – es misslang – selbstverständlich. Ich druckte mir Rezepte aus dem großen weiten Netz aus und plante für die nächsten 14 Tage eine Dauerbackschule.
Vorher fuhr ich aber dem Kronsohn zuliebe zu einer Freundin. Versprochen ist versprochen. Und, Lemming der ich bin, nahm ich ein paar Stücken vermurkste Baisertorte mit. Nun ist meine Freundin eine, die über solche Unglücke nicht lacht. Mitfühlend teilte sie mir mit, dass ihre Torte heute auch nicht so gelungen wäre . .

Ihr glaubt nicht, was auf dem Tisch stand, als ich ins Wohnzimmer kam – eine perfekte Himbeer-Baisertorte.

Nun, was soll ich lange drumherum reden, der Deal war schnell gemacht. Sie würde für den Geburtstag des Schwiegertigers eine HimbeerBaisertorte backen – und ich im Gegenzug dafür ein Brot für sie.

Perfekt!

Am letzten Freitag erfolgte nun der Austausch der Backwerke! Alle waren glücklich und zufrieden.

20140706-161153-58313773.jpg

20140706-161152-58312955.jpg

Und gestern nun nahmen wir das Baiserkunstwerk mit zum Geburtstag.
Auf die anerkennenden Blicke der anderen Gäste und den Kommentar des Schwiegertigers ‘Siehst Du, hast Du ja doch hingekriegt!’ antwortete ich wohlüberlegt:

‘Jawohl, und zwar viel cleverer, als Du Dir vorstellen kannst. Der Ingenieur weiß zwar wo es steht – aber der Manager weiß, wer es kann und tut. Ich habe backen lassen und dafür das getan, was ich perfekt kann – nämlich Brot gebacken!’

Tja, die Torte war im Nullkommanix aufgegessen und ich freu mich seit gestern über den Gesichtsausdruck des Schwiegertigers.

Tschakka!

Und ach ja, demnächst lerne ich von meiner Freundin, wie man solch eine Baisertorte perfekt hinbekommt!

 

*** Tagebuchbloggen 2014-07-05 *** 5. Juli 2014

Filed under: Tagebuchbloggen — Frau Spätlese @ 21:28
Tags:

Samstag. Ha! Heute, du blöder Wecker, hast Du mir gar nix zu sagen. Triumphierend drehe ich mich um 05:45 Uhr auf die andere Seite, wohlwissend, dass niemand 45 Minuten später klingeln wird.
Hach, wat is dat schön!

08:00 schleicht sich der Kronsohn ins Zimmer um zu kontrollieren, ob ich noch atme. ICH.SCHLAFE.NOCH! Werfe ich kurz in seinen Redeschwall. (Das heißt, will ich einwerfen, aber ich murmele es durch geschlossene Lippen, weil selbst meine Mimik noch schläft. Von Lautstärke ganz zu schweigen.)

Aber es ist alles Mist. Ich schlafe nämlich nicht mehr. Na gut, dann stehe ich halt auf. Krieg ich wenigstens einen Kaffee. Mit diesem auf der Hand setze ich mich auf die Terasse und beobachte das Entenvolk. Aus der Tatsache, dass die Entenküken mich nicht vor Hunger anknabbern schlussfolgere ich, dass sie heute schon gefüttert wurden. Braver Hausherr.
Also na gut, dann mache ich jetzt eben das Frühstück für uns alle. Natürlich lasse ich mir dabei vom Kronsohn ausführlich helfen.
Dann frühstücken wir gemütlich im Garten in der Sonne mit Kaffee. Und Kaffee. Und Kaffee.
Dann bekommen die Hühner von mir ihr Futter und außerdem auch den Stall geputzt. Anschließend verschwinde ich mit dem Hausherren in den Himbeeren. Es ist Erntezeit. Eine dreiviertel Stunde später sind sowohl 2 kg gepflückt als auch Frau Spätlese anständig satt. Öörps. Oups – Verzeihung.
Dann schaffe ich es 20 Minuten ein wenig mit meinem Saxophon zu flirten und dann ist auch schon Mittagszeit. Glücklicherweise gibt es heute den Gazpacho-Rest von gestern. Anschließend ein kurzes Verdauungskoma von nur 15 Minuten und dann springe ich ins Bad – mich selber frisch und die Haare schön machen. Anschließend ins Kleid, dann Geschenk und Torte einpacken und zum Schwiegertiger fahren. Geburtstagsrunde! Die nächsten 5 Stunden verbringe ich mit lächeln, lächeln! Immer lächeln! Nun ja. Es gibt lecker Kuchen, anschließend wird gegrillt. Die Temperatur fällt von unanständig heiß auf etwas frisch. Wind kommt auf. Und Regen auch. Links und rechts von uns blitzt und donnert es.
Irgendwann kurz vor Neun verabschieden wir uns und fahren durch eine erfrischte sommerlichgrüne Landschaft nach Hause. Dann treiben wir die blöden Hühnerküken in den Stall. Aus irgendeinem uns völlig unverständlichen Grund geht dieses Pack abends nicht alleine rein. Bisher haben das doch noch immer alle geschafft. Man blickt nicht durch.

Dann beschließe ich, dass dreiviertel Zehn noch nicht zu spät ist, um das Schwesterherz anzurufen. Sie freut sich, ich freue mich auch. Alles gut.

Dann noch einen kleinen Absackerrotwein, dann unter die Dusche – und wenn Ihr das hier lest, dann schlafe ich schon längst. Denn morgen klingelt der Wecker wieder kurz vor Sieben.

Also Ruhe jetzt hier.

P.S. Natürlich haben auch andere Leute Tagesabläufe. Und manche bloggen auch darüber. Nachzulesen hier.

P.P.S. Ich vergaß zwischendurch auch den Haushalt zu erwähnen, wie zum Beispiel den Geschirrspüler ausräumen, Betten machen, Handtücher von der Leine nehmen und zusammenlegen – alles so Dinge, die man mit der linken Hand im Vorbeigehen macht – und wieder vergisst. Aber ich denke, damit könnt Ihr leben – die Richtung stimmt ja halbwegs. :-)

 

*** Geht doch *** 4. Juli 2014

Filed under: allgemein gesagt,Lebenslust — Frau Spätlese @ 20:59
Tags: ,

Na bitte!

Klagte ich vor einer Weile noch über unwillige Schwalben kann ich nun vermelden, dass nach all den (4!) Jahren tatsächlich ein Schwalbenpärchen beim Nestbau auf unserem Hof beobachtet werden kann.

Fasziniert beobachten der Hausherr und ich wie beide Schwälbchen unermüdlich Material für Ihr Nest heranfliegen und sorgfältig verbauen.

Es ist SO SCHÖN!

Blöd ist nur, dass sie das nicht an dem extra für sie vorberbereiteten Schwalbenhüttchen bauen.

Nein!

Sie bauen an UNSEREM Haus. Und sinnigerweise auch noch genau am Schlafzimmerfenster.

Weiß eigentlich jemand von Euch, was für einen Mörderkrach diese Biester frühmorgens um 04:30 Uhr machen?

Aber ein bisschen freuen tun wir uns schon.

Es geht nämlich doch!

 

 

 

*** Garageband *** 3. Juli 2014

Filed under: allgemein gesagt,Saxophon — Frau Spätlese @ 19:46
Tags: , , ,

Heute habe ich mal eine ernsthafte Anfrage an meine werten Leser.

Bitte.

Sehr geschätzte Leser, gibt es unter Euch jemanden, der sich etwas besser mit Garageband auskennt?

Ich bräuchte nämlich mal Tipps, bitte, wie man Binde- und Haltebögen, Wiederholungszeichen sowie die Zeichen für Dal Segno und Coda in die Notation einfügt.

Ich werde hier nämlich grad wahnsinnig, weil es sich sonst nämlich anbahnt, dass ich entweder eine gefühlte Million Noten auf vielzuviel Blätter Papier bringen muss (HALLO – ich habe niemanden, der mir umblättert!) oder aber, und das ist völlig unästhetisch, das alles mit schwarzem Stift von Hand in das ausgedruckte Notenblatt schmieren. Und das ist NICHT perfekt.

Könnte das mal jemand bitte verhindern?

 

 

*** Von den Tieren lernen *** 2. Juli 2014

Filed under: Stockenten — Frau Spätlese @ 20:40
Tags: , ,

Wir brüsten uns ja damit, dass unser gefiedertes Wassergetier freiwillig bei uns bleibt.
Freiwillig deshalb, weil sie bei uns bleiben, obwohl sie wegfliegen könnten. Also könnten. So theoretisch.
Sie tun es aber eben nicht.
Bei uns gibt es nämlich Futter. Gutes Futter. Vor allem viel Futter. Also VIEL Futter. :-D
Neulich nun erhob sich Treenie zu einem Rundflug über den Teich.
Und schloss gleich auch noch eine zweite, größere Runde an.
Der Hausherr und ich schauten uns an und beschlossen, wir müssten mehr füttern. Denn mehr Futter heißt fette Ente. Und fette Ente heißt träge Ente. :-D

*

Ein paar Tage später saßen wir beim Abendbrot und eigentlich war ich schon gut satt. Ich hatte nur ein Problem: es war alles sooo LECKER!
Nomnomnom.
Und der Hausherr tat mir noch hiervon auf und noch davon auf und reichte mir noch ein Schüsselchen davon rüber.

Ich protestierte. ‘Schatz, ich bin sooo satt, ich kann nicht mehr! Was soll das?

Der Hausherr grinst und antwortet: ‘Ganz einfach, ich füttere Dich jetzt anständig fett – und dann kannst Du nicht mir nicht mehr wegfliegen!’

Sprachs, und reichte mir noch ein Schälchen Tiramisu.

Was soll ich denn nun davon halten?

 

*** Top Ten *** 1. Juli 2014

Heute mal etwas, was ich lange nicht mehr getan habe. Schauen wir doch einfach mal auf die Statistik, wie Ihr denn immer so zu mir gefunden habt.

Sehr lehrreich das ist!

Beginnen will ich mal von hinten:

10. Personalausweis – erstaunlich – es kamen echt Leute her, die auf der Suche nach einem Personalausweis waren. Kann nur daran gelegen haben.

9. Mozzarella selber machen – ja, da bin ich stolz drauf, dass ich das kann. Und noch viel stolzer, dass Euch das auch interessierte.

8. Wieviel frisst ein Huhn – tja, wenn ich das wüsste. Ich habe immer noch keine Ahnung, obwohl ich da schon mächtig drüber nachgedacht habe.

7. Pastinake – schon klar! Und wetten, Euch hat nicht die Zubereitung interessiert?

6. Nachspeisen im Glas – Ich sehe, Ihr seid genauso Leckermäuler wie wir. Ohne Nachspeisen geht hier nämlich gar nichts.

5. Zornröschen – bin ich manchmal auch, auch wenn ich in das Shirt ohnehin nicht reinpasse. Aber das war ja sowieso nicht für mich.

4. Silberdistel – hey, das gibt mir jetzt aber zu denken. Das hier ist der Blog von Frau Spätlese. Und in dem Artikel ging es ohnehin um eine Eselsdistel – wie sich im Nachhinein herausstellte.

Und jetzt zu den Top 3:

3. Klaus Kordon einfach alles – immer noch mein Lieblingsgedicht. Und ich ärgere mich immer noch, dass wir das nicht für die Schule lernen durften. Menno!

2. Stracciatella Kuchen – oohhhh jaaaa – der ist gut. Dabei fällt mir ein, den habe ich auch schon ewig nicht mehr gebacken. Muss ich also SOFORT wieder auf die Liste setzen.

1. Frau Spätlese – Ich finde Euch sooo super. Ihr sucht tatsächlich nach MIR! Hach, ich LIEBE Euch.

Und was haben wir jetzt daraus gelernt? Nix? Oh doch – ich schon! Nämlich: die Mischung macht’s.

 

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: